Nele Quecke aus Laatzen gewinnt Förderpreis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Am 24. September 2003 ehrt Bundespräsident Johannes Rau die besten Teilnehmer des aktuellen Geschichtswettbewerbs der Körber-Stiftung zum Thema "Weggehen-Ankommen. Migration in der Geschichte". 8632 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 21 Jahren reichten insgesamt 1902 Beiträge ein.
Eine der erfolgreichen Teilnehmerinnen kommt aus der Region Hannover. Die 17-jährige Schülerin des Kaiser-Wilhelm und Ratsgymnasiums, Nele Quecke, hatte für den Wettbewerb das Schicksal ihres Ur-Großvaters recherchiert, der nach dem Ende des Ersten Weltkrieges als Redakteur einer deutschen Zeitung im polnischen "Korridor"-Gebiet in der Nähe Danzigs arbeitete. Die Zeitung und deren Redakteure mussten sich häufiger wegen angeblich "anti-polnischer" Agitation vor polnischen Gerichten verantworten. Für die Recherche über die Geschichte dieser "Presseprozesse" und die Übersiedlung ihres Ur-Großvaters ins Rheinland erhielt Nele Quecke jetzt einen Förderpreis.
(von der homepage von Neles Schule)
Und weil Nele als echte Quecke auch Preisausschreiben liebt, hat sie beim gleichzeitig laufenden Geschichtsquiz den ersten Preis gewonnen und durfte auch mit zur Preisverleihung ins Schloss Bellevue in Berlin.